Alle Jahre wieder – die Pollen fliegen


Endlich werden die Tage wieder etwas länger und die Luft etwas milder. Für viele Menschen beginnt jetzt die schönste Zeit des Jahres.

Leider gibt es immer mehr Menschen, bei denen die Freude über den Frühling nachhaltig getrübt ist: Juckreiz an Nase und Augen, ständige Niesanfällen, wässriges Sekret, vielleicht sogar asthmatische Beschwerden machen jeden Spaziergang zur Qual. Allergien nehmen in der westlichen Welt stetig zu, ob als Heuschnupfen (saisonale allergische Rhinitis), ganzjährig (oft bei Allergien gegen Hausstaubmilben), bis hin zum allergischen Asthma. Auch Nahrungsmittelallergien sind weit verbreitet.
Bei der schulmedizinischen Behandlung von Heuschnupfen und Allergien versucht man, die körpereigenen Mechanismen zu durchbrechen, wenn das Immunsystem überreagiert. Das geht aber leider häufig mit Nebenwirkungen einher. Auch wenn die modernen medikamentösen Behandlungen nicht mehr so müde machen, wie früher, so leiden doch viele Allergiker an Nebenwirkungen.

Die Traditionelle Chinesische Medizin (TCM) geht bei den Allergien ganz anders vor. Ursächlich liegt im Sinne der TCM oft eine Schwäche der „Abwehr" des Körpers vor, eine so genannte Schwäche des „Wei-Qi", was dazu führt, dass der Körper geschwächt und anfälliger wird. Das Immunsystem im Sinne der Traditionellen Chinesischen Medizin nährt sich aus der Energie der Nieren (diese wiederum sind anfälliger unter Stress – der Volksmund sagt nicht umsonst „das geht mir an die Nieren"), der Bauchorgane und der Lunge.
Wenn sich jemand dazu entscheidet, seine Heuschnupfen-Symptome mit Akupunktur zu behandeln, so wird der in TCM ausgebildete Arzt zunächst durch die Anamnese und die Puls-und Zungendiagnostik die zugrunde liegende Schwäche erkennen und dann entsprechend behandeln. Dann wird mit Hilfe der Akupunktur, die meistens ein bis zweimal pro Woche für etwa 8-10 Behandlungen durchgeführt wird, das Immunsystem wieder ausbalanciert – die Symptome werden milder und in manchen Fällen verschwinden sie ganz.
Prinzipiell kann man die Behandlung präventiv, also vorbeugend durchführen. Diese Behandlung kann ganzjährig durchgeführt werden, speziell auch im Winter, damit in der nächsten Saison die Symptome milder werden, oder im Idealfall ganz ausbleiben.
Aber auch akut ist eine Behandlung möglich, wenn schon Heuschnupfensymptome da sind. Das hat den Vorteil, dass der Patient auch direkt merkt, wie die Behandlung anschlägt.
Auch die Ernährung ist wichtig – der Patient muss wissen, welche Ernährung seine Symptome verschlechtern kann, und welche Ernährung ihm nutzt. Gelegentlich kommt auch die chinesische Kräutertherapie zum Einsatz.

Allergien sprechen meistens sehr gut auf eine Behandlung mit chinesischer Medizin an. Dazu ist die Behandlung sehr schmerzarm und weitgehend ohne Nebenwirkungen. Die Effekte sind meist dauerhaft, allerdings kommt ein Teil der Patienten während der Saison zum Auffrischen des Behandlungserfolges im Folgejahr wieder zur Behandlung.
Jeder Patient ist anders – deshalb: bei Fragen sprechen Sie uns gerne an.

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